Yamaha XJ 550 „zurück Zuhause“

Unser Freund Michael, ein Motorradliebhaber aus dem Nachbarort konnte seine treue Weggefährtin, eine Yamaha XJ550 wieder zurück in die alte Heimat holen und wird sie in der Werkstatt auf die „Reise nach Andorra“ vorbereiten.



Yamaha XJ550

Gekauft am 19.05.1998 mit ca. 88000 KM
Verkauft im Oktober 1999 mit ca. 102000KM






Hier ein Foto von „Damals“ 1999

Der erste Werkstatt-Tag mit der XJ550:

Da die alte Dame nicht so sauber läuft wie sie aussieht heißt es erstmal „Fehlersuche“ bzw. „Ursachenforschung“
Der erste Blick in den Tank lässt Vermutungen über den Allgemeinzustand zu.

Rost und Dreck im Kraftstoffsystem passen nicht zusammen.
Der Tank und das komplette Kraftstoffsystem müssen gereinigt werden und auf einen verlässlichen Stand gebracht werden.


Der Tankgeber ist auch schon „gefuckelt“ worden.

Der Benzinhahn wurde gereinigt und mit einem neuen Reparatursatz vernünftig überholt.

Hier der nächste mögliche Fehlerteufel.


Da geht es fleißig mit den Lüsterklemmen weiter.

Gut gemeint, aber Lüsterklemmen gehören nicht ins Motorrad, da ist akuter Handlungsbedarf.

Im Moment läuft sie, allerdings nur auf zwei Zylindern, als nächstes gibt es einen Satz frische Zündkerzen und wir sehen weiter.

Bleibt dran, Detailberichte im Untermenu der XJ, oben in der Menueleiste.

Update 08/2019 ohne viele Worte.

 

Ohne Mängel wurde der Segen erteilt.

Auf geht´s zu neuen Abenteuern mit der schönen Maschine, danke Michael für die Bilder und viel Spaß mit der „neuen, alten Karre“.

Der „Knubbel“ Deutz F1L514/51 Bj:1952

Ein lang gehegter Wunsch ging Mitte 2016 in Erfüllung, der Erwerb eines schönen alten Deutz Knubbels. Nach langer Suche fand ich im Lippetal, also direkt vor der Haustür den kleinen 15er Deutz genauer gesagt einen F1L514/51 Baujahr 1952 und das auch noch in verhältnismäßig gutem Zustand und zu einem fairen Preis, aber leider ohne Papiere.

Im Januar 2017 konnte die „Renovierung/Restaurierung“ dann beginnen.

Bestandsaufnahme: Ein erster Blick in den Tank verhieß nichts gutes und ich war im Nachhinein froh den Kleinen bei der Besichtigung auf dem Hof nicht angezogen zu haben, so wie der Landwirt es vorgeschlagen hatte. (wer weiß was da alles zu Bruch gegangen wäre)
Rost im Tank
Einspritzpumpe verranzt und fest
Leitungen versifft
Sirup anstatt Öl usw.


Ich habe mich dann entschlossen mir etwas Hilfe zu holen und zu zweit ging es dann ans Werk – Zerlegen – Reinigen – Sandstrahlen – Bürsten – Flexen – Ausbeulen usw.


Nach einigen Stunden intensiver Arbeit und reichlich Hilfe beim Aufarbeiten und Instandsetzen aller Teile konnte man die Fortschritte schon deutlich sehen und das Ziel war so langsam in Sicht.

Ausbeulen – Schleifen – Spachteln – Schleifen – Nacharbeiten – und wieder von vorn…..

… und dann kam die erste grüne Farbe ins Spiel.

Das erste Erfolgserlebnis nach monatelanger Arbeit.


Jeden Tag ein bisschen mehr. „Dröpje voor Dröpje“ der neue Auspuff aus Holland.


Ein bisschen „Feintuning“ und die Harley Dämpfer noch an ihren Platz.

Schöne Arbeit halt.


Nach einigen Hürden aufgrund der fehlenden Papiere war es dann im Mai 2017 endlich soweit, der Segen von einem begeistertem HU Prüfer wurde „ohne Mängel“ erteilt, der neue Brief war dank des netten Vorbesitzers auch kein Problem und ich konnte mein „Schätzchen“ endlich anmelden und fahren, fahren, fahren. Stolz wie Oskar natürlich.
Ich finde das es sich gelohnt hat und ich würde es jederzeit nochmal machen.



Vielen Dank an dieser Stelle an Jens und Olaf und alle Beteiligten für die Hilfe, ohne Euch wäre es deutlich schwieriger gewesen so ein Ergebnis zu erzielen.